Freitag, 23. September 2016

Bildung, liturgische

findet sich auf der neuen Seite von Pfr. Ulrich Terlinden in Reinstform:
ARS MINISTRANDI

Die Leseempfehlung auch für Ministri a.D.!

Mittwoch, 21. September 2016

Pünktlich zur Kaminsaison

stellte die DBK (nicht verwandt und nicht verschwägert mit gleichlautender Versicherung) das neueste Altpapiererzeugnis (klassische Ausschußware) aus garantiert agnostischer Produktion vor,
die Einheizbibel 2.0*!

* Komplett durchgegendert und wunderfrei; kann Spuren von Herrenworten enthalten!

Dienstag, 20. September 2016

Idaho 1907 - Deutschland 2016

Der Unterschied zwischen einer Missionsgemeinde bei den sog. Pfriemherz-Indianern oder bei den Sioux im Jahre 1907 und einer hiesigen Durchschnittsgemeinde?

Lesen Sie einfach den Beitrag auf dem Weblog "Die auswärtigen Missionen"!

Freitag, 16. September 2016

Wochenschau 37. KW



1. Botschaften aus dem Paralleluniversum I
Die "Alternativlose" beschenkt uns mit neuesten Einsichten.
Zitat: "Eine überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge schätzt an Deutschland die Toleranz und die Religionsfreiheit. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Internationalen Parlamentarierkonferenz am 14. September in Berlin."
Wenn es Sie noch nicht genug gruselt, dann dürfen Sie Ihr Nervenkostüm beim Lesen des gesamten Artikels bei kath. net einer weiteren Prüfung unterziehen.

2.  Botschaften aus dem Paralleluniversum II
Wie sehr ich den sehr einheitlichen Berichten unserer Qualitätsmedien traue, dürfte Ihnen hinläglich bekannt sein. Im "Falle Bautzen" zeigt sich wieder ein starker Kontrast. Da ist einerseits die einheitliche Berichterstattung Empörungswelle der koalitionstragenden Edelfedern im klassischen Stile der Prawda, die sehr viel über die Zustände in den "Redaktionsstuben" verraten, aber leider nur sehr wenig über die Realität "bei den Menschen draußen im Lande" (H. Kohl). Hier könnte man den Eindruck bekommen, im Osten sei das Expeditionskorps der Truppen vom Planeten Addi 2.0 mit einem Raumschiff gelandet und bereite die Öbernahme vor!


Mich wunderte es nicht, wenn eine Minderheit in den Redaktionen damit rechnete, daß Dr. Marbuse mit Hypno-Gasen erste Versuche am Menschen gemacht hat, um von hier aus Chaos und Schrecken zu verbreiten, um die Weltmacht zu erlangen ...
Andererseits  gibt es etwas investigativere Berichte, wie diesen verlinkten aus dem Zwischennetz, die Ortskenntnisse vorweisen können. Lesen Sie dazu auch unter dem 15. September 2016 den Kommentar von Michael Klonovsky, in dem er einige, bisher von Presse, Funk und Fernsehen ungestellte kritische Fragen aufwirft.

3. Der Kindlein
 

Der bayerische Klerus hat, wenn man Kennern dieses Biotops Glauben schenken darf,  einen Hang zur oft ungewollten Komik. Man denke nur an den berühmten Rektor Falkenberg aus den "Lausbubengeschichten" des Ludwig Thoma, der diesem Typus von Landgeistlichen in seiner Romanfigur ein unvergängliches Denkmal gesetzt hat. Sogar sonst eher als trocken verschriehene Westfalen scheinen - bei guter Bergluft und tüchtiger Hausmannskost - ebenfalls in dieser Richtung zu gedeihen, wie uns diese Watschen erahnen läßt, die sich unlängst ein importierter "Ritter des Blutes Christi" eingefangen hat.



4. Wahres von heute über Gestern
Zu den gelassen ausgesprochenen Ansichten und Einsichten unseres geliebten Heiligen Vaters Benedikt XVI. (leider emeritus) über den postkonziliaren "Ikonoklasmus aus Glaubensschwäche" (M. Mosebach) ist mir keine ander Überschrift eigefallen.



5. Wie geht es eigentlich ...
den Franziskanern der Immakulata?
Sie erinnern sich vielleicht an den prächtig aufblühenden altrituellen Reis im nachkonziliaren, minderbrüderlichen Gestrüpp?
Der hier versteckte Link ist nichts für Katholiken, die beim Lesen antiker Martyrerberichte kaltschweissig werden. Der Eingangsvers der alten Komplet (1. Petr. 5, 8f.) kam mir direkt in den Sinn.
(Warum ist der in der "Neuen" nicht mehr mit drin?)

Schließen möchte ich mit einem Gruß an die Gottesmutter!


Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Laurentius Rhenanius

Freitag, 9. September 2016

Wochenendkomposition

1. Praeludium
Wenn wir uns Anfang September bei Temperaturen über 25 °C noch zwischen Strandbad und Eiscafé bewegen, so raunt uns doch der Lebensmittelhandel schon jetzt ein "Bedenke das Ende!" zu, denn:
Die Jahresendbackwaren sind angekommen!
Sommerlaunenverderbende Aktionstürme mit Dominosteinen und Christstollen gemahnen uns an die zu erledigenden Geschenkeinkäufe, die drohenden Familienzusammenkünfte und das jähe Ende aller gelungenen Diäten. Jedes Jahr bricht dieser Tag über uns hinein wie ein Jüngstes Gericht. Niemals erfahren wir Tag noch Stunde, wann der Spekulatius wieder in tannenzweigumflorten Paketen in den Regalen festlich aufgebahrt wird. Plötzlich ist er da! Jeder, der noch letzte Woche Grillsaucen eingekauft hatte, wird es bei diesem Anblick bitter bereuen. Das Ende ist nahe,...  zumindest das Jahresende ...

2. Andante religioso
Mit Blick auf das Ende und die bis dahin zu erreichenden Ziele hat Benedikt XVI. In dem heute erscheinenden Buch "Letzte Gespräche" hat er dem realexistierenden Katholizismus eine offensichtlich treffende Analyse der hiesigen Mißstände geschenkt. Anders ist die nationale Einheitsempörungsfront der ewiggestrigen Funktionärskaste kaum zu erklären. Wir danken dem ZK für diese hervorragenden Buchtip!
3. Scherzo
Kirchenmusik und Humor gehen angeblich getrennte Wege. Ein junger Organist aus Süddeutschland führt uns in seinem interssanten Kanal ein Kurzvideo vor, was man so gemeinhin von Katholiken* denkt. Nun hat sich Derselbe in Anschluß an Verballhornungen "traditioneller" Lieder, die immer wieder für Schenkelklopfer sorgen, auch einmal an eine Parodie auf ein weltlichen Kinderliedes gemacht, um auf den doch eher seichten Inhalt hinzuweisen. (Achten Sie bitte mehr auf den Text als auf die übertriebene Mimik!)  Wie er in einem weiteren Video dazu berichtet, ist es um den Humor bei "Modernisten" wohl nicht sonderlich gut bestellt.

4. Allegro con fuoco
Die Wahlen in Mecklenburg und Vorpommern haben genau das hervorgebracht, was zu erwarten war, einen kräftigen Tritt vor die Schienbeine der nicht minder ewiggestrigen Funktionärskaste im Weltlichen. Auch hier deutet sich eine Ende an. Doch dürfen wir im Gegensatz zu den Verhältnissen im kirchlichen Verbandsapparat hier auf eine schnelle Veränderung hoffen. Noch dürfen wir in Bund, Land und Stadt wählen, ganz im Gegensatz zum ZdK, wo wir noch nie die Wahl hatten. Nun drehen sich auch schon die ersten Fähnchen im Wind. Die Meinungsmacher ändern unter den sich andeutenden Veränderungen schon mal schnell ihre Meinung und lassen endlich die zu Wort kommen, die sie bisher verschwiegen haben. Realität und verbohrte Ideologie treffen ungebremst wie entlarvend aufeinander!


5. Fuga
(über das Volkslied "Es gibt auf Erden kein Denkmal fein, auf das nicht ein Täublein geschissen!")
Den neueste ahistorischen, ideologischen Blödsinn zur angeblichen "Führervorbereitung" ist ein so unsäglich erbärmlicher, ehrabschneidender und erlogener Konstrukt, daß ich an dieser Stelle nur auf die Kommentierung beim hochverehrten Michael Klonovski verweisen möchte. Sie findet sich in seinen "acta diurna" zum  28. August und 4. September im Jahre des Herrn 2016.



 Einen gesegneten Sonntag!

(*Hier schließe ich mich Dom Nicola Bux an, der zwischen Katholiken und Modernisten unterscheidet und nicht zwischen "Traditionalisten" und "Reformflügel".)


Dienstag, 30. August 2016

Die Nachrichten

Liebe Leser,

Nachrichten, die uns über die Medien erreichen, sind in aller Regel schlechte Nachrichten. Das verdirbt die gute Laune, führt eventuell zu seelischen Verstimmungen, Eßstörungen, Bluthochdruck oder Diabetes und führt im schlimmsten Fall zum Nachdenken, infolgedessen dann zur Störung der öffentlichen Ordnung oder zu ungewünschten Veränderungen im Wahlverhalten des sogenannten Souveräns. Majestät brauchen Sonne, so meinen offensichtlich die meinungsbildenden "Diener zweier Herren"! Die ARD haben deswegen beschlossen, mit Rücksicht auf die Volksgesundheit und die Karriereabsichten der amtierenden Staatsdiener alles aus den Nachrichten wegzulassen, was diesen höheren Zielen zuwiderlaufen könnte.
(Anders ausgedrückt: Wir sind nicht nur zwangsweise verpflichtet, für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu zahlen, (ob wir sie nun hören und schauen oder nicht). Sie haben sich auch noch zum Vormund aufgeschwungen, haben uns entmündigt, unter Kuratel gestellt!)

Hier nun ein paar Vorgänge und Berichte, die Ihnen als erwachsener Staatsbürger Mündel von ARD und ZDF aus "guten Gründen" vorenthalten werden:

1. Bundestagsinitiative zur Verbesserung der Handschrift
Berlin. In einer groß angelegten Initiative haben Mitglieder des Hohen Hauses erstmals seit Gründung der BRD für die Anschaffung erstklassiger Füllfederhalter besorgt. Es wurden keine Steuerzahlermittel gescheut, um die Unterschriften von Bundestagspräsident Lammert und einer Reihe von MdB endlich auf ein leserliches und vorzeigbares Niveau zu bewegen. Ob es in Zukunft auch Kalligraphiekurse geben wird, hängt allerdings von der Entwicklung der Steuereinnahmen ab.

2. Grenzschutz gefordert
Berlin. Die als "rechts"-apostrophierte (was so viel bedeutet wie, normal denkende und patriotische) Jugendorganisation "Identitäre Bewegung" hat mit einer Aktion am Brandenburger Tor auf die Probleme der ungesicherten Staatsgrenzen und die Folgen für die innerer Sicherheit hingewiesen. Auf der Seite der Sezession kann man zwei Artikel dazu lesen, auf die ich Sie freundlichst hinweisen möchte:
eins
zwei

3. Hamsterkäufe
Der allgefällige Witz über hausfähige Kleinnager wird an dieser Stelle nicht wiederholt! Dafür gibt es die Comedy-Sendungen im Staatsfunk.
Das wir aber im kommenden Winter vielleicht einen hausgemachten Supergau dank der "Chefinnensache Energiewende" erleben könnten, der eine Notbevorratung notwendig macht, darüber erfahren Sie hier mehr!

4. Klimakatastrophe
Demnächst dürfen wir nicht nur erwarten, daß wir unseren Elektroschrott beim Hersteller kostenlos wieder abgeben dürfen. Auch das Zeh-Oh-Zwei, das bei der Herstellung des Schrotts anfällt, muß zum Teil rückwirkend für x Jahre wieder aus der Atmosphäre rausgeholt werden.
Kein Scherz! Lesen Sie hier!
(Dagegen waren die sozialistischen 5-Jahres-Pläne geradezu unideologischer, gesunder Pragmatismus!)

5. Strippenzieherei
G. Soros, Börsenspekulant, Multimilliardär und "Weltverbessserer" hat bei seinen Daten nicht gut genug aufgepaßt. Nun sind einige Tausend Papiere in Umlauf gekommen, die seine weltweite Strippenzieherei (besser bekannt als "Verschwörungstheorie) belegen. Eine "Hammermeldung", die leider kaum irgendwo auftaucht. Hier zwei Lesehinweise, einer in Englisch, der andere, etwas salopp, aber auf Deutsch.

6. Kultur (Kulturk(r)ampf gegen rechts)
a) Nazijagd
Schon länger ist ja bekannt, daß Richard Wagner, Martin Luther und auch die Schlümpfe waschechte Nazis waren. Der Vorbehalt, daß mindestens zwei der hier genannten Persönlichkeiten aufgrund der zeitlichen Abläufe nicht Mitglied der NSDAP sein konnten, spielt in Zeiten der Inkulturation, wo ja auch jeder, der ins Bild paßt, schon ein Anhänger des Schlächters aus Medina war (auch wenn er Jahrhunderte vor der Räuberbande seinen irdischen Lauf vollendete) und die Gesellschaft das Geschlecht bestimmt (und nicht durch den Blick in den Spiegel korrigiert werden kann), kaum noch eine Rolle.
Nun ist auch Johann Sebastian Bach von "Experten" als strammer Parteigenosse enttarnt worden!
Wer sich über diesen ahistorischen Stumpfsinn der antideutschen Agitations- und Propagandaabteilung informieren möchte, kann bei Cicero über die Betroffenheitsaustellung im Eisenacher Bachhaus lesen. Lesenswerter sind aber die meisten Kommentare unter dem Artikel, die mehr Sachverstand und historische Bildung vermitteln, als es Autor und Aussteller vermögen.

b) Nazijäger
Wie wir ja alle wissen, ist die DDR an der Unzufriedenheit der Bürger zugrunde gegangen, nicht zuletzt auch am mangelnden Verständnis der Führungskader für die Bedürfnisse der Jugend, wie es Walter Ulbricht  in diesem kleinen Einspieler deutlich vorführt:
Diesen Fehler muß man ja nicht noch einmal machen! Anstatt also die Jugend an einen Altnazi wie Bach heranzuführen, der sowieso "uncool" ist, bewegen sich heutige Politiker ganz selbstverständlich in den Tiefen zwischen Indy und underground und spätpostpubertärer Dauerrevolte, wie der Herr Justizminister in den socialmedias zeigt.

7. Kirche
Das Wort hat der Hochwürdigste Herr Prälat Dr. Wilhelm Imkamp!


8. Mode
Auch diese Meldung ist in den deutschen Leidmedien bis heute unterdrückt worden:



9. Vermischtes
Was sonst alles noch in den letzten Tagen nicht über die Regionalblätter hinausgekommen ist, können Sie dieser wie immer unvollständigen Auflistung aktueller Bereicherungen unseres sonst so langweiligen Lebens entnehmen.


10. Das Wetter
Schauen Sie einfach aus dem Fenster!

Mahlzeit!

Freitag, 12. August 2016

Schönheit in Sprache und Bekleidung

Gestern fand ich in der hiesigen Lokalpresse eine dpa-Meldung mit folgender Überschrift:

Polka Dots lockern Basics auf

???
In den folgenden Zeilen geht es nicht um eine Anleitung für eine heitere Zusammenstellung von Volksmusik. Ein weiblicher "Stilcoach" (also eine Stilcoachin) aus Berlin gibt vielmehr äußerst fragwürdige Bekleidungshinweise. Sie rät u. a. zum Mustermix von gestreiften Stoffen, Paisley-, Karo-, Blumenmustern mit "Polka Dots", gerade auch in Verbindung mit Jumpsuits!
Hä?
Wat issen Polka Dot?
Da stellen w'r uns ma janz dumm und sagen: Früher nannte man das "getupft", also quasi Pünktchenmuster!
Solche Musterkombinationen als "Dernjehr Krieh" auszugeben, kann auch einer Person passieren, die ihre Kindheit nicht im Ruhrgebiet der 1970er verbracht hat. Solche Musterkombinationen kamen nur in bestimmten Vierteln vor, wenn die Hausfrauen in Rock, Bluse und Kittelschürze mal eben an 'ne Aschentonne gefitscht sind. Das ist Wiederholung bekleidungstechnischer Stillosigkeiten aus den Zeiten zwischen Ölkrise und Startbahn West!

So etwas zeugte damals schon von Geschmacklosigkeit, die man auch nicht mit Eile oder schlechtem Wetter entschuldigen konnte und durch die Bezeichnung "trendiger Look" nicht eben besser wird. Quittiert wurden solche Entgleisungen damals wie folgt:
"Die hatte 'n paar Farben an! Als die durche Tür kam, da fing der Blindenhund von Onkel Franz an zu knurren, aber frag nich wie!" oder
"Braun und blau, Pollacks Frau!" So hieß dat früher!
Mit solche Sprüche hat man uns früher Stil beigebracht, ganz ohne "Coach" und nicht nur für nen Trend! Da hasse dein ganzet Leben wat von! Sowat prägt!

In diesem Sinne: Mahlzeit!