Donnerstag, 17. August 2017

Toccata = Taka-Tuka?

Geschichtsschreibung, so habe ich mit den Jahren bitter lernen müssen, hat mit "Geschichten schreiben" wesentlich mehr zu tun als mit dem Aufzeichnen und Berichten über Schverhalte in der Vergangenheit zu tun. Sieger schreiben Geschichte und auch die Geschichte und die Geschichtchen dazu.
Gleich mit dem Titel begibt sich der Schreiber dieser Zeilen auf sehr dünnes Eis!
Denn die Zeiten sind wieder einmal von Ideologien und nicht vom gesunden Menschenverstand bestimmt.
Wir wissen ja, welch ideologischer Zündstoff allein im Bindestrichwort liegt. Astrid Lindgren, so will man uns glauben machen, habe in heute unhaltbarer Weise einen Nordeuropäer zu einem nicht vom Volke gewählten Gewaltherrscher gemacht, der seine eurozentrische Verachtung für die unterjochten Massen allein schon durch die, von ihm an seine Tochter weitergegeben Amtsbezeichnung zum Ausdruck brächte.
Gleichzeitig steht das erste Wort für die elitär-europäische Musikkultur, die in Abhängigkeit zu den herrschenden Klassen entstanden ist.
Die Erlösung steckt im Gleichheitszeichen:
Nicht der böse Weiße hat's erfunden ...

Hadmut Danisch hat vor nicht allzu langer Zeit einen Blogeintrag geschrieben, der sich mit der Desinformation durch allseits beliebte Suchmaschinen beschäftigte. Es ging dabei um die dargestellten Ergebnisse zur Geschichte der europäischen Völker.
Das Ergebnis ist mehr als auffällig, ganz besonders sticht aber ein Buchumschlag hervor:
Making Europe
Der Band soll Studenten, die bisher keinen Zugang zu diesem Thema hatten, einen Zugang ermöglichen. Was nun das Titelbild mit europäischen Völkern zu tun hat? Ich weiß es nicht!
Die Leserrezensionen sind lesenswert.
Apropos "Masse" "herrschende Klasse":
Kommt Ihnen die Begrifflichkeit irgendwie bekannt vor?
Dann wissen Sie ja, wessen Signale damit zu hören sind und genau aus dieser Ecke kommen offensichtlich auch die Beiträge in dieser Reihe, wie man an Band II sehen kann.
Zitat eines englischsprachigen Lesers dazu:
"So, Europe before 1490, in which there were no blacks at all except a few servants, is represented by a black man, and Europe since 1490 is represented by Lenin, the man who sought to destroy European civilization, and actually succeeded in destroying Russian civilization."
Die Geschichte wird mal wieder geklittert, nur mal wieder in anderer Richtung!

Geben wir den Autoren noch ein paar Jahre, dann werden wir vielleicht aus der Feder dieses Teams darüber belehrt, daß Johann Sebastian Bach nicht nach Lübeck zu Dieterich Buxtehude gereist ist, sondern sich dort mit der einer Person unbekannten Genders namens Datera Bukahuda aus Fugala (Togo?) getroffen hat. Diese hat für ihn in den Folgejahren als schlecht bezahlte und nicht sozialversicherte Minijobberix in Nachtarbeit die Kompositionen geliefert, die er dann unter seinem Namen veröffentlicht hat.
Wie das alles gefunden werden wird?
Bach hat kurz vor seinem Tod einen Fehler gemacht: Er hat bei einem Werk mit dem Titel nicht aufgepaßt: Die Kunst der FUGe ...

Sie mögen das für Blödsinn halten.
Wahrscheinlich wird es dazu nicht kommen.
Aber schon jetzt ist kaum noch eine Satire mehr möglich, weil die Realität längst an Dummheit "Eine Flasche Pommes frites!" überholt hat und surrealer daherkommt als "Monty Pythons Flying Circus"!

Denken Sie doch nur an die schwachsinnige Ausstellung, mit der man im letzten Jahr im Eisenacher Bachhaus versuchte, Bach als Antijudaisten oder Antisemiten darzustellen, der mit seiner Musik so mächtigen Einfluß auf die evangelische Christenheit hatte. So zeigt man seine "rechte Gesinnung", so sammelt seine "brownie points"!

Nichts ist zu dumm, als das es nicht irgendwelche nützlichen Ididoten für bare Münze nähmen und wenn es nur darum geschieht, weil man meint, für die richtige Sache zu kämpfen!

Montag, 14. August 2017

Zu Ehren der Gottesmutter!



Freitag, 11. August 2017

Abrißbirnen hier und dort (Nachtrag)

Ich darf auf einen lesenswerten Artikel zu diesem Thema bei katholisches.info hinweisen!
Hier gehts weiter!