Mittwoch, 26. Oktober 2016

Quo vadis, Mariawald?

Wer auch weiterhin eine Kontinuität zwischen Benedikt XVI. und Franz I. sehen möchte, der mag das gerne tun. Ich erlaube mir hingegen ebenfalls weiterhin die Diskontinuitäten zu sehen und als Zeichen eines unheilvollen Umschwungs zu deuten.
1. Luther statt Fatima!?
2. Schauen wir nach Trient (sic!), so können die Äußerungen des neuen Bischofs (wenn er sie so wirklich getätigt haben sollte) nur noch als Suboptimalismen bezeichnet werden.
3. Im bislang blühenden Bistum Albenga-Imperia verwechselt der Neuinstallierte mal wieder Zuwendung mit Zelebrationsrichtung und redet Unsortiertes über "falsche Altäre".
4. Und Mariawald?
Der Abt legt nach einer Visitation sein Amt nieder!
Was?
Aha!
Was war doch noch mal mit den Franziskaner der I...? Jahr der Barmherzigkeit ...

Als Freund, ja als Liebhaber des außerordentlichen Ritus' kann ich gar nicht anders, als die Zeichen der Zeit entsprechend zu deuten.
Als Katholik, der durch den überlieferten Ritus binnen kürzester Frist zu einer bis dato ungeahnten Tiefe des Glaubens und der Lebensfreude gekommen ist, ahnt, befürchtet etwas, nämlich:
H. Clinton läuft der Zeit hinterher!!!
Der "katholische Frühling", den sie plante, ist als "Akt der Selbstauflösung von oben" schon längst im Gange. Franz I. führt die Zentrale wie eine Vorstadtpfarre von Buenos Aires. Und nicht nur die Musealisierung der Sommerresidenz ist ein Zeichen dafür, daß er aus Rom und dem Rest der Kirche genau das machen will!
Die Kirche wird als gesichtslose Sozialstation mit vorgelagertem weltanschaulich neutralem Raum der Stille enden, in dem die Polyesterbetsäcke wilde Funken schlagen, wenn es so weitergeht.
Herrschaften, so schaut's aus! (Dr. A. Proebstl)

Noch ist der Rosenkranzmonat noch nicht zu Ende!
Es gibt noch viel zu tun!
Packen wir es an!
Sancte Michael, defende nos in proelio!

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