Mittwoch, 12. Juli 2017

Staatsfernsehen, Kulturbolschewismus

"Waldesruh! Ich gib dich Waldesruh!" schreit Horst im Film "Was nicht paßt, wird passend gemacht!", als die Fertigbauteile des zu bauenden Holzhauses nicht passen und greift kurzerhand zur Kettensäge.
Der Filmtitel scheint auch das Arbeitsmotto eines Mitarbeiters der zwangsalimentierten Staatsfunkhäuser gewesen zu sein. Weil es bei einer (wie üblich) sehr friedlichen Pegida-Demonstration keine Sensationen zu filmen gab, rammte er einer Demonstrantin den Ellenbogen dermaßen in die Rippen, daß diese mit einer gebrochenen und einer angebrochenen Rippe dastand.
Trotz ärztlichen Gutachtens und einer erdrückenden Zahl von Zeugenaussagen ...
Ach, lesen Sie doch selbst, was am Ende Justitia daraus gemacht hat!

Apropos "ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt!"
"Kulturrevolution". Mit diesem eher schwachen Wort wird in unseren Breiten die von Mao angezettelte "Säuberungsaktion" von Partei und Land bedacht, der nicht ungezählte Schätze einer uralten Kultur zum Opfer fielen sondern nach vorsichtigen Schätzungen auch 400 Tsd. Menschen. Von den vielen Gefolterten, die ihre Torturen überlebten, gibt es keine Zahlen. Mao wußte sehr genau, daß er für den "großen Sprung" eine große Truppe skrupelloser Täter brauchte. Deswegen setzte sein Modell der Revolutionierung auch bei denen an, die noch leicht formbar waren, bei Schülern und Studenten. Diese schlugen, zerschlugen und folterten das Land in der Folgezeit mit jugendlichem Elan, kindlicher Unbedarftheit und von keinem Zweifel angekränkelt in die von Mao gewünschte Richtung. Wer die Jugend hat, hat die Macht und Gewalt über die Zukunft.
Damit nun die Kinder in Schweden nicht mit falschem Gedankengut konfrontiert werden, hat man in einem Ort damit begonnen, die Kinderbuchabteilung der dortigen Bibliothek zu "säubern".
Erstes Opfer: Pippi Langstrumpf von Astrid Lidgren
Vorwurf: Rasssssssisssssmus
Tja, der Negerkönig aus Taka-Tuka-Land ...

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