Donnerstag, 9. November 2017

Zerbrochene Krüge

"Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht." oder "Der zerbrochene Krug"?
Das Sprichwort steht, wenn wir einer weitverbreiteten Deutung folgen, für Verhaltensweisen oder Zustände, die letztlich zum Scheitern führen. Man darf sich aufgrund einiger Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes der letzten Jahre schon fragen, ob der Krug nicht schon etwas früher gebrochen sei. Wer aber einen letzten Beweis dafür brauchte, daß der bundesdeutschen Juristerei Augenmaß und gesunder Menschenverstand abhanden gekommen ist, dürfte ihn nun bekommen haben. Die Ideologie hat über den Blick in den Spiegel gesiegt!
Ach, ich vergaß: Iustitia hat man ja die Augen verbunden! Und außerdem halten die Hände Schwert und Waage. So ist auch die Möglichkeit eines vergewissernden Griffs in die Körpermitte nicht gegeben.

Doch auch Heinrich von Kleist darf in diesen Tagen nicht vergessen werden, wenn man den Weg betrachtet, der zur Einführung eines Ankreuzkästchens führte, der Leuten, die nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind, die Möglichkeit einräumt, ein deutsches Formblatt vollständig auszufüllen.
Nach Recherchen von Hadmut Danisch gibt es neben den juristischen Zweifelhaftigkeiten eventuell auch eine gewisse Verquickung zwischen einer Richterin des Senates und gewissen Kreisen, die für eine zahlenmässige Aufstockung der Geschlechter kämpfen.
Dorfrichter Adam, durch den Wolf des modernen Regietheaters gedreht, entbietet seinen Gruß als Marionette in einem "postbürgerlichen Trauerspiel"!

Und aus dem sich herbstlich lichtenden Staatsforst fliegen, von einem lauen Lüftchen getragen, die rot verfärbten Blätter zu uns herüber. Sie umtanzen uns im fröhlichen Reigen und der Wind singt dazu sein immer gleiches Lied vom Sieg der guten Sache.
Jucheee ... Jucheeeee ...

Dann lieber Löns/Künneke:




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